Blanka Radoczy Regie Bühne

Antigone-Tribunal (UA)

Eine Oper von Leo Dick

Libretto nach dem Stück "Die drei Leben der Antigone" von Slavoj Žižek

Staatsoper Stuttgart JOiN

 

Regie und Bühne: Blanka Rádóczy

Kostüme: Andrea Simeon

Dramaturgie: Christoph Sökler

 

Mit  Antigone Carina Schmieger, David Kang, Ida Ränzlöv / Deborah Saffery

Chor der Bürger*innen

Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

 

Dreimal wird in Slavoj Žižeks 2015 erschienenem Theaterstück "Die drei Leben der Antigone" der Widerstand Antigones gegen jede staatspolitische Vernunft zu einem jeweils anderen Ende geführt. Der Chor, das Volk oder die Bürger*innen kommentieren dabei nicht nur, sondern werden selbst zum Akteur. Mit einem eigens gecasteten Bürgerchor beleuchten wir auf und hinter der Bühne Fragen nach dem Erhalt, der Veränderung, der Auflösung oder der Neuschaffung politischer Ordnung, die sich angesichts der unsicheren Zukunft Europas immer drängender stellen.

 

"Als europäisches Musiktheater-Projekt überrascht diese Produktion in der Regie von Blanka Radoczy aufgrund einer ungewöhnlichen Sichtweise. Denn anders als bei Sophokles bieten Slavoj Zizeks Theaterstück und. Loo Dicks Musiktheaer dem Publikum alternative Ausgänge dieses berühmten Stückes."

Online Merker, Alexander Walther

 

"Offensichtlich haben alle Beteiligten in der Inszenierung auf engsten Raum betreut von Blanka Radoczy offen und kooperativ zusammen arbeitet."

Stuttgarter Zeitung, Martin Weber

 

"(...) Logischer kann man das musikalisch und szenisch formal kaum realisieren. Das Wesentliche ereignet sich in der Variation, die die Wiederholung zu einem gänzlich Neuen macht.

Und·auch die Positionen werden plastisch herausgearbeitet. Marschiert der. Chor zu Beginn noch nach dem Rhythmus des Herrschers Kreon; so beginnt er alsbald, sich Antigone zuzuwenden, und Regisseurin Blanka Rádóczy lässt sie wie eine Demagogin mit der Menschenmenge spielen."

www.rainer-zerbst.de

 

"Wenn auch der gedankliche Ansatz die­ses „Antigone-Tribunals" recht didak­tisch erscheint, so wird er musikalisch und szenisch im Join (so die neue Abkürzung für Junge Oper im Nord) spannend umgesetzt. Vor einem käfigar­tig eingezäunten, palastähnlichen Gewächshaus mit kahlen Baumstäm­men und einer brüchigen Betonmauer sammelt sich das Volk und hüllt sich in schwarze Plastiksäcke."

Ludwigsburger Kreiszeitung

 

 

 

 

 

 

 Alle Bilder © Martin Sigmund